Auf einen Blick
- Quelle
- Silva, São Mamede and Santos (2024). A new proposed model to assess the digital organizational readiness to maximize the results of the digital transformation in SMEs. Journal of Innovation & Knowledge, 10(1), 100644. doi:10.1016/j.jik.2024.100644
- Wie sie durchgeführt wurde
- Die Autoren werteten die Lücken bestehender Reifegradmodelle aus und entwarfen ein neues Bereitschaftsmodell für kleine und mittlere Unternehmen, das normale Beschäftigte befragt, nicht nur Führungskräfte. Literaturübersicht. Sie fasst frühere Forschung zusammen und vertritt eine Position. Sie erhebt keine neuen Daten.
- Wer teilnahm
- Bestehende Reifegradmodelle aus der Fachliteratur.
- Wo
- Portugal (Forschungsteam); das Modell richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen.
“Many models primarily reflect the views of senior management on the general progress of digital transformation rather than on measurable outcomes.” [Viele Modelle spiegeln vor allem die Sicht der Geschäftsleitung auf den allgemeinen Fortschritt der digitalen Transformation wider und nicht messbare Ergebnisse.]
Was sie fand
- Die bestehenden Modelle passen nicht zueinander.
- Viele spiegeln eher die Sicht der Geschäftsleitung wider als Ergebnisse, die sich messen lassen.
- Die meisten richten sich an große Unternehmen und übersehen kleinere, die weniger Mittel und Fachleute haben.
- Das eigene Modell der Autoren fragt Beschäftigte aller Ebenen nach ihrem Verhalten in 20 Bereichen. Es prüft, ob die Gewohnheiten vorhanden sind, die man für den guten Einsatz von Technik braucht, nicht die Qualität der Technik.
Wann das Ergebnis gilt
Die Kritik betrifft Diagnosen, die eine einzelne Person aus der Geschäftsleitung oder eine kleine Führungsgruppe ausfüllt.
Grenzen
- Die Arbeit schlägt ein Modell vor. Sie zeigt nicht, dass das Modell Ergebnisse voraussagt.
- Es geht um digitalen Wandel allgemein, nicht speziell um KI.
Praktiken, die sich auf diese Studie stützen
Diese Studie stützt:
- Behandeln Sie einen Reifegradwert nicht als Prognose Ein Wert für KI-Reifegrad oder KI-Bereitschaft beschreibt, wo Sie nach eigener Angabe stehen. Die Evidenz, dass ein höherer Wert zu besseren Ergebnissen führt, ist dünn und umstritten. Nutzen Sie ihn als Anstoß für ein Gespräch, nicht zur Vorhersage von Erträgen. Als Nächstes · Aufwand: gering (Tage, eine Person)
- Ermitteln Sie die KI-Bereitschaft aus mehreren Quellen, nicht aus der Einschätzung einer einzigen Führungskraft Ein Bereitschafts-Check, den eine einzige Person aus der Leitung ausfüllt, spiegelt deren Sicht. Fragen Sie auch Beschäftigte und Führungskräfte und vergleichen Sie die Antworten mit dem, was Sie beobachten können. Als Nächstes · Aufwand: mittel (Wochen, einige Personen)
Diagnoseinstrumente zu dieser Studie
- Hat das Unternehmen, was es braucht, um KI zu nutzen? AI Capability scale Führungskräfte, über ihr eigenes Unternehmen · 46 Fragen Frei nutzbar und anpassbar
- Sind eine Behörde und ihre Menschen beide bereit für KI? Dual-level model of AI readiness in the public sector Führungskräfte und Beschäftigte, in einer Diskussion · 4 Gruppen von Kriterien. Die Zahl der Fragen ist nicht geklärt Frei nutzbar und anpassbar
Faktenchecks, die diese Studie zitieren
- „Die AI Maturity Matrix von BCG zeigt, wie reif Unternehmen sind“ Muss korrigiert werden
- „Nur 13 % der Unternehmen sind bereit für KI“ Muss korrigiert werden