Firmenfall

Milkforbubs: Ein kleiner Onlineshop setzte einen fertigen Chatbot für Kundenfragen ein

Ein kleiner Onlineshop in Singapur kaufte einen fertigen KI-Chatbot, der Kunden antwortet. Das Team fütterte ihn mit häufigen Fragen, schulte die Beschäftigten und korrigiert seine Antworten laufend. Die Gründerin schätzt, dass das Team 30 % weniger Zeit für Kundenfragen braucht.

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Das Unternehmen hat die Zahlen selbst veröffentlicht.

Auf einen Blick

Unternehmen
MilkforbubsOnlineshop für Lebensmittel und Zubehör für stillende Mütter
Größe
In der Quelle nicht angegeben
Branche
E-Commerce und Handel
Wo und wann
Singapur. Mitte 2024 – September 2025.
Wer die Zahlen erhoben hat
Das Unternehmen selbstDie Zahlen sind eigene Schätzungen der Gründerin, veröffentlicht von der Infocomm Media Development Authority in Singapur. Das ist die Behörde, deren Förderprogramm den Kauf unterstützte.

Was sie getan haben

Milkforbubs ist ein Onlineshop, gegründet 2020. Er verkauft Lebensmittel und Zubehör für stillende Mütter. Kunden schicken zu jeder Tageszeit Fragen, viele davon nachts. Als der Shop wuchs, wurde es nach Aussage der Gründerin schwer, schnell zu antworten, ohne an Qualität zu verlieren. Antworten zu entwerfen und Anfragen von Hand zu sortieren, kostete das Team zu viel Zeit.

Die Gründerin nahm an einem staatlichen Programm teil, mit dem kleine und mittlere Unternehmen Werkzeuge für generative KI ausprobieren können. Sie verglich einige Anbieter und wählte einen fertigen Chatbot, der über WhatsApp läuft. Er ist auch auf der Website des Shops eingebunden.

Das Team startete ihn Mitte 2024. Vor dem Start fütterte es ihn mit häufig gestellten Fragen und grundlegenden Informationen. Seitdem prüft das Team seine Antworten laufend und korrigiert Fehler. Es hat auch seinen Ton angepasst, damit er unterstützend klingt.

Die Zahlen

  • 30 % weniger Zeit für die Beantwortung von Kundenfragen, nach Schätzung der Gründerin.
  • 60 % kürzere Antwortzeit, über Website und soziale Medien zusammen.
  • Bessere Werte bei der Kundenzufriedenheit, sagt die Gründerin. Eine Zahl nennt sie nicht.

Wie das Team es aufnahm

Die Gründerin sagt, das Team habe anfangs gezögert. Sie hielt Schulungen ab, damit alle das Werkzeug ausprobieren und verstehen konnten, wie es funktioniert. Sie sagt auch, der Anbieter habe bei der Einrichtung und bei Problemen in der Anfangszeit geholfen.

Was der Fall zeigt

  • Eine kleine Firma kaufte, statt selbst zu bauen. Das Werkzeug war fertig und lief in einem Kanal, den die Kunden schon nutzten.
  • Eine Aufgabe, gewählt, weil sie wehtat. Das Problem waren wiederkehrende Fragen in der Nacht. Das Werkzeug wurde genau darauf angesetzt und auf nichts anderes.
  • Menschen behalten die Antworten weiter im Blick. Das Team prüft, was der Chatbot sagt, und korrigiert ihn.
  • Die Zahlen sind Schätzungen. Sie stammen von der Gründerin. Eine Vorher-nachher-Messung wurde nicht veröffentlicht.

Was das über die Praktiken sagt

Praktiken, die das Unternehmen anwandte

Quellen

  1. Infocomm Media Development Authority, Singapore (9 September 2025). Happier customers and 30% time savings for Milkforbubs. Article. imda.gov.sg